Bauen für München

Als Projektmanager bei den SWM

Verkehr und Energie sind im Fluss. Unsere Immobilien geben Menschen Raum für Ideen, während über dem Olympiapark die Sonne aufgeht. In Sachen Technik läuft alles wie am Schnürchen – und neue Pläne sind geschmiedet. Bringen wir es auf den Punkt: Als Bauingenieur gestalten Sie unsere Stadt entscheidend mit. Von A wie Aufgabenvielfalt bis Z wie Zusammenhalt profitieren Sie dabei von einem attraktiven Umfeld, in dem Sie den richtigen Karriereschritt machen können. Bauingenieure sind gefragt: bei den SWM.

Planung

Einkauf

Bauüberwachung

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Anspruchsvolle Bauprojekte Und die Projektmanager, die sie verwirklichen

Der U-Bahnhof Sendlinger Tor stellt mit den U-Bahnlinien U3/U6 und U1/U2/U7 sowie der zentralen Lage im Netz einen der wichtigsten Zugangs- und Umsteigepunkte im Münchner U-Bahnnetz dar.

Aufgrund des Alters und der starken Beanspruchung des U-Bahnhofs sowie der hohen Fahrgastzahlen und der aktuellen Sicherheitsanforderungen wird der komplette U-Bahnhof saniert und modernisiert. Zudem werden zwei neue Zugangsbauwerke erstellt, die an das bestehende U-Bahnbauwerk angeschlossen werden. Eine große Herausforderung stellen die Randbedingungen vor Ort dar. Die Erstellung der Zugangsbauwerke erfolgt unter sehr beengten Verhältnissen. Für den Durchbruch vom neuen Zugangsbauwerk in das bestehende U-Bahnbauwerk wurde der Baugrund vereist, dadurch wurde der Boden an den Durchbruchsstellen stabilisiert und gegen Grundwasser abgedichtet.

Die Arbeiten im U-Bahnbauwerk finden bei laufendem U-Bahnbetrieb statt. Das hat zur Folge, dass alle technischen Anlagen in Betrieb bleiben müssen. Arbeiten im Gleisbereich können nur nachts in kurzen Sperrpausen und vereinzelt in längeren Wochenendsperrpausen verrichtet werden, so dass die Arbeitsabläufe aller Gewerke genau geplant und abgestimmt werden müssen. Die beengten Verhältnisse im U-Bahnhof stellen auch die Baulogistik vor große Herausforderungen. Zum einen gibt es wenig Lagerflächen innerhalb des U-Bahnbauwerks und zum anderen erfolgt der Materialtransport häufig in der Nacht mittels Gleistransport.

Die Stadtwerke München planen aufgrund der großen Nachfrage im ÖPNV, das Angebot der U-Bahn erheblich auszubauen. Hieraus ergibt sich auch ein größerer Bedarf an Wartungs- und Abstellkapazitäten. Derzeit verfügen die SWM über einen zentralen U-Bahn-Betriebshof, die Technische Basis in Fröttmaning im Norden von München. Der Standort wurde entsprechend dem Zuwachs an Fahrzeugen und Aufgaben zwar immer wieder ausgebaut, mit dem derzeitigen Fahrzeugbestand ist aber sowohl die Werkstatt- als auch die Abstellkapazität nahezu erreicht. Mit dem zusätzlichen Ziel, eine Redundanz für wesentliche Funktionen der Technischen Basis zu erstellen, wird daher im Süden ein zweiter U-Bahn-Betriebshof geplant.
Nach einer umfassenden Nutzerbedarfsanalyse wurden die Funktionen am neuen Standort ausgewählt. Hierzu zählen eine Abstellung für bis zu 30 U-Bahnen, eine Werkstatt zur betriebsnahen Wartung und Instandhaltung der U-Bahnen sowie ein Infrastrukturstützpunkt.
Für manche Wartungen und Reparaturen ist hier ein Abnahmegleis erforderlich, auf dem Prüffahrten z. B. nach Arbeiten an den Bremsen vorgenommen werden können. Das Abnahmegleis ist parallel zur S7 zwischen Neuperlach Süd und Neubiberg geplant.
Der Infrastrukturstützpunkt besteht aus einer Fahrzeughalle für Schienen-Arbeitsfahrzeuge sowie einer Kranhalle, in der Arbeitsvorbereitung, Zwischenlagerung und Werkstattbereiche vorgesehen sind. Von hier aus starten auch die Instandhaltungstrupps des Gleisbaus ihre Einsätze in der Betriebsruhe der Münchner U-Bahn.
Innerhalb dieses komplexen und interdisziplinären Projekts werden zudem eine Straßenverlegung mit drei Höhenfreimachungen sowie eine Freihaltung für eine Weiterführung der U5 mit umgesetzt.

Die GuD-Anlagen im HKW Süd nutzen die Verbrennung von Erdgas als Antrieb für Turbinen zur Stromerzeugung, wobei die Restwärme als Fernwärme den Münchner Haushalten zugutekommt. Das Ergebnis: ein sehr hoher Wirkungsgrad des eingesetzten Primärenergieträgers Erdgas. Da die Betriebserlaubnis für die alte Anlage erlischt, steht, neben der Stilllegung der alten, der Einbau einer neuen Anlage in das Gebäude der ehemaligen Müllverbrennungsanlage an – inklusive umfangreicher Abbruch- und Neubaumaßnahmen in den Bestandsgebäuden.

Die Schritte im Detail: Abbruch des ehemaligen Schaltanlagengebäudes, tonnenschwerer, massivster Turbinentischkonstruktionen aus Stahlbeton sowie des 176 m hohen Kamins, Demontage tonnenschwerer Stahlkessel, Entfernen von kilometerlangen Rohrleitungen und Kabeln sowie Rückbau des Filtergebäudes (DeNOx-Gebäude). Dabei haben wir es mit durchaus respektablen Abmessungen zu tun: Der Kamin ist ab Oberkante Dach ungefähr 135 m hoch und hat einen Durchmesser von ca. 10 Metern. Das brückenartige DeNOx-Gebäude ist ca. 50 m lang, ca. 19 m hoch und 12 m breit, während die Brückenstützen einen Durchmesser von über 90 cm aufweisen, um nur einen kleinen Überblick zu geben. Um den Einbau der Anlage vorzubereiten, sind enorme bauliche Maßnahmen im Stahl- und Stahlbetonbau nötig – von der Anpassung des Bestandsstahlbaus bis zur Errichtung neuer Turbinenfundamente und Zwischendecken bzw. -ebenen.
Eine besondere Herausforderung wird der Transport der neuen Turbine in das Gebäude sein. Das über 100 Tonnen schwere und mehr als 4 m hohe Teil muss unter sehr beengten Platzverhältnissen auf seinen endgültigen Standplatz bugsiert werden – mitten in einem bestehenden Kraftwerksgelände. Dazu kommen weitere Baumaßnahmen wie eine Geothermieanlage, ein zugehöriger Speichertank mit 37 m Durchmesser und 50 m Höhe sowie eine Fernkälteanlage mit 20 Megawatt Ausbauleistung, die ebenfalls in ein nicht mehr genutztes Bestandsgebäude des Kraftwerks eingebaut werden.

Das Gebäude 11 in der Technischen Basis (Betriebshof Nord) ist als Funktionsgebäude für die Aufrechterhaltung des Münchner U-Bahn-Verkehrs unabdingbar. In dem Gebäude werden die Wartung und Reparatur der Züge sowie die hierfür erforderlichen administrativen Zuarbeiten durchgeführt. Ein Schichtbetrieb über 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche gewährleistet die Aufrechterhaltung der nachzuweisenden Stellzahlen für U-Bahnen.

Das Gebäude 11 wurde als eines der ersten Gebäude auf dem Gelände der Technischen Basis gegen Ende der 1960er Jahre errichtet. Die Dach- und Brandschutzsanierung stellt eine von mehreren Maßnahmen dar, die sukzessive umgesetzt werden, um die langfristige Nutzbarkeit des Bauwerks zu gewährleisten und die Gebäudeinfrastruktur an die Anforderungen eines modernen Werkstattbetriebs anzupassen.

Das Dach sowie Teile der Konstruktion und des Innenausbaus weisen erhebliche bauliche Schäden auf, die zum Teil eine Erneuerung und zum Teil eine Sanierung notwendig machen. Um den Forderungen des neu genehmigten Brandschutzkonzeptes zu entsprechen, muss die Ertüchtigung von Bauteilen und der technischen Gebäudeausstattung durchgeführt werden. Im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen wird auch eine umfangreiche Schadstoffsanierung durchgeführt.

Die vorbereitenden Maßnahmen zur Dachsanierung und die Betonsanierung befinden sich seit Juni 2018 in der Umsetzung. Die Baumaßnahmen sind so geplant, dass sie bei laufendem Betrieb erfolgen können. Eine Herausforderung an die Baulogistik ergibt sich durch die begrenze Verfügbarkeit von Flächen auf dem Gelände des Betriebshofes.

Das Cosimawellenbad ist das einzige Wellenbad der Stadt München, Baujahr 1980. Die Badtechnik (Badewassertechnik, Wellentechnik, allgemeine Haustechnik wie Lüftung und Sanitär) entsprach nicht mehr dem Stand der Technik, die mit Fliesen ausgekleideten Becken waren seit 30 Jahren in Betrieb, die Holzfassade der Schwimmhalle zum Teil marode und undicht, das Flachdach sanierungsbedürftig und das Tragwerk des Holzdachs ebenfalls dringend überarbeitungsbedürftig. Die Energieeffizienz des Bauwerks war weit weg entfernt von heutigen Anforderungen. Ebenso entsprach die vorwiegend in Holz gehaltene Verkleidung der Wände und Decken nicht mehr dem Zeitgeist.
Somit wurde beginnend mit der Planung 2013 und der Bauausführung 2015 das gesamte Bad grundlegend bis Mitte 2017 saniert und umgebaut: Edelstahlauskleidung des Wellenbeckens (vorher Fliesen), komplette Entfernung des Holzdachtragwerks und Ersatz durch eine Flachdecke, Ersatz der Holz- durch eine Metallfassade mit hochwärmedämmender Verglasung, Erneuerung der Badewasser- und allgemeinen Haustechnik, neues Farbkonzept, Erneuerung der Böden und Wand- sowie Deckenverkleidungen, Neugestaltung und -ausstattung des Kinderplanschbeckens, Erneuerung der Dachabdichtung und Dachdämmung, neue Verkleidung der restlichen Gebäudefassade mit Faserzementplatten, Modernisierung des Gastrobereichs. Im Endeffekt beinahe eine Entkernung des Gebäudes und eine komplette Rundumerneuerung und Modernisierung. Neben den technischen Modernisierungen erhielt das Bad insgesamt ein wesentlich „flotteres“ Aussehen.

Das Olympiazeltdach mit seinen rd. 78.000 m² wird bald 50 und es soll als Teil des Denkmalensembles um die olympischen Sportstätten auch weitere Jahrzehnte standsicher und dauerhaft bestehen. Um dies zu gewährleisten, werden innerhalb des Teams IM-PE-OL seit September 2018 die Fundamente, Abspannseile, Seilnetze, Knoten- und Umlenkpunkte sowie die Pylonmasten des Dachsystems eingehend untersucht. Parallel wird die gesamte Zeltdachkonstruktion nach statisch konstruktiven Belangen nachgewiesen. Dies geschieht anhand eines räumlichen 3D-Modells. Da die Form der Seilnetze wesentlichen Einfluss auf die Verteilung der Seilnetzkräfte besitzen, wird vorab auch eine 3D-Vermessung der Dachkonstruktion durchgeführt. Sie dient als weitere Grundlage für die adaptive Anpassung des Rechenmodells. Mittels lokaler Messungen der Seilkräfte wird das System weiter kalibriert. Bis September 2020 wird es noch dauern, bis eine Interpretation der Schadensergebnisse vorliegen wird.
Auf der Basis der dann vorhandenen Untersuchungsergebnisse werden die erforderlichen Maßnahmen in Sanierungskonzepten erarbeitet. Ziel ist deren wirtschaftlich sinnvolle Umsetzung parallel zur Erneuerung der alten Dacheindeckung. Dies wird ungefähr 2025/2026 der Fall sein. Bis dahin sind die notwendigen Leistungen zu planen, im Wettbewerb auszuschreiben, einer Genehmigung der Gremien zuzuführen und schließlich zu vergeben. Ein für jeden Bauingenieur einzigartiges Projekt, das in der Welt seinesgleichen sucht.

Die Gewährleistung einer Wasserversorgung ohne Aufbereitung und Desinfektion hat bei den SWM oberste Priorität. Jedoch kann in Abhängigkeit von Starkregen oder Hochwasser für Wasser aus dem Mangfalltal bedarfsweise eine Desinfektion erforderlich sein. Während sich die Anforderungen an das hygienische Sicherheitsniveau des Trinkwassers weiter erhöhen, werden nach aller Voraussicht auch witterungsabhängige Beeinträchtigungen der Wasserqualität klimawandelbedingt verstärkt zunehmen. Im Vergleich zur bisher eingesetzten Desinfektion mit Chlor hat das Verfahren der Desinfektion mit ultraviolettem (UV) Licht ein breiteres Wirkungsspektrum. Die bei einer Chlorung zunehmend kritisch bewertete Bildung chlororganischer Nebenprodukte wird vermieden.

Unter den Rahmenbedingungen der Münchner Wasserversorgung wurde daher die Bauausführung von zwei Ultradesinfektionsanlagen für bis zu 7100 l/s seit Juni 2016 im Zulauf der Hochbehälter Deisenhofen und Kreuzpullach vorangetrieben und umgesetzt. Die erste Anlage ist seit Juni 2018 betriebsbereit, die zweite könnte – bei Bedarf – ab Oktober 2019 mit UV-Licht für sauberes und hygienisch einwandfreies Trinkwasser sorgen.

Pionierarbeit wurde hier geleistet. UV-Reaktoren wurden in Deutschland in dieser Größe erstmals verbaut. Eingebunden in ein Team von Spezialisten der SWM wurden seit 2010 grundlegende Voruntersuchungen durchgeführt. Die Eignung des Wassers zur UV-Desinfektion konnte anhand einer kleineren Versuchsanlage über den Zeitraum von 3 Jahren nachgewiesen werden. Zeitgleich wurden bereits Standortuntersuchungen sowie die Entwurfs- und Ausführungsplanung des umfangreichen Erd-, Beton- und Großrohrleitungsbaus angepackt. Nicht nur die komplette Planung der Anlagen nach HOAI-Phasen, sondern auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Aufgaben des SiGeKo wurden ausschließlich von SWM-Mitarbeitern erbracht.

Stadtwerke München Ihre Karrierechance als Bauingenieur

Work & Life: immer in Balance

Wer sich bei den SWM einbringt, hat Zeit für mehr – mehr Hobbys und mehr Familie. Schon allein, weil Sie direkt vor der Haustür arbeiten und Reisezeiten wegfallen. Ihre Vorteile: individuelle Arbeitszeitmodelle, Homeoffice (was übrigens in der Betriebsvereinbarung verankert ist) und eine eigene Kita, in der Ihre Kleinen super aufgehoben sind.

Freiraum: Verantwortung tragen & entscheiden

Vertrauen in Ihr Können und Wertschätzung für Ihre Leistung schreiben wir groß. Was auch bedeutet, dass Sie eigenverantwortlich arbeiten, Sie Ihre Ambitionen verwirklichen und in unseren Projekten an wichtigen Stellschrauben drehen können. Ihr Einsatz wird belohnt, denn er bringt uns und die Menschen in München weiter.

Aufgaben: vielfältig & attraktiv

Bei den SWM arbeiten Sie an Orten, die das Bild Münchens prägen – die in den Köpfen der Menschen bleiben, wie etwa der Olympiapark. Freuen Sie sich auf Blicke hinter die Kulissen und die Möglichkeit, den gesamten Bauprojektzyklus zu erleben. Ganz gleich, ob es um Projekte in puncto Mobilität und Verkehrswegebau, Immobilien, Bädersanierung oder Energieerzeugung geht.

Neues lernen: von Erfahrung profitieren

Vorankommen bei den SWM bedeutet, von erfahrenen Profis zu lernen und wertvollen Input mitzunehmen. Bei den SWM können Sie mit verschiedenen Entwicklungsmodellen rechnen, die auf Ihre persönlichen Stärken einzahlen. So sind Sie für alle zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet. Übrigens: Fachliche Weiterbildung gilt bei den SWM als Arbeitszeit.

Ihr Job: macht Sinn & verändert München

Bis zum Abschluss eines Projekts dabei sein und sehen wie es zur Lebensqualität der Stadt beiträgt – das ist etwas, was es sicher nicht in jeder Position gibt. Ihr Tun fällt auf und macht den Unterschied. Die Menschen werden es Ihnen danken. Und Sie können stolz sein – auf das, was Sie schaffen und erreichen können.

Teamplay: gemeinsam erfolgreich

Viele Akteure, die viele Perspektiven einbringen – und gemeinsam an einem Strang ziehen, um große Ideen und Vorhaben in die Tat umzusetzen. Wir agieren auf Augenhöhe und setzen lieber auf Coaching und Kooperation als auf Hürden und Hierarchien, ob im Zusammenspiel mit den Vorgesetzten oder im Austausch mit den direkten Kollegen.

Erfolgs­geschichtenBegeisterte Bauingenieure berichten

Nach meinem Bauingenieurstudium an der TU München und meiner einjährigen Tätigkeit bei einer großen Ingenieurgesellschaft kam ich zu den SWM. Die SWM sind ein sehr mitarbeiterorientierter Arbeitgeber, hier stimmt für mich das Gesamtpaket.

Seit Mai 2016 bereite ich im Ressort Mobilität, Bereich Fahrweg, große und kleine Infrastrukturbaustellen bei der Münchner Straßenbahn vor. Konkret leite ich hier Projekte und plane sowie steuere Gleiserneuerungsbaustellen. Dazu gehören die Budgetplanung, die Kommunikation mit allen Projektbeteiligten, die Trassierung der Gleise, die Erstellung von Planungs- und Genehmigungsunterlagen sowie das Anrollen der Baustellen an sich. Dabei gibt es viele Schnittstellen, z. B. mit der Landeshauptstadt München, mit Aufsichtsbehörden und externen Gutachtern, Ingenieurbüros und Auftragnehmern – aber auch intern mit der MVG, dem Betrieb, dem Einkauf und der Abteilung Verkehrsbauwerke. Mit der Ausführungsreife und Genehmigung der Baumaßnahme wird der Bauleiter aktiv und der Bau wird gestartet. Im Fortlauf begleite ich das Bauprojekt kontinuierlich und kümmere mich beispielsweise um die Genehmigungen zur Wiederinbetriebnahme.

Das Spannende an meiner Arbeit ist das sehr breite Aufgabenspektrum, denn bei den SWM erleben wir den gesamten Bauprojekt-Lebenszyklus – vom Plan und von der Konzeption über die Vergabe von Leistungen an Ingenieurbüros und unsere Präsenz auf Baustellen bis hin zur Abnahme. Ich trage in meinem Job sehr viel Verantwortung und kann und darf selbst Entscheidungen treffen. Da setzen meine Führungskräfte viel Vertrauen in mich und stärken mir den Rücken. Besonders genieße ich die Freiheit, meinen Arbeitstag zu gestalten.

Ich wünsche mir neue Kollegen im Team, denn wir haben so viele spannende Projekte, für die wir dringend noch Unterstützung brauchen.

Linda S., Projektleiterin im Bereich Fahrweg Planung

Nach meinem Bauingenieurstudium in Ecuador habe ich dort eineinhalb Jahre im Hochbau gearbeitet. Mich hat aber mehr die Mobilitätsbranche interessiert. So kam ich nach Deutschland und habe an der TU München den Master of Transportation Systems gemacht.

2016 habe ich bei den SWM im Bereich „Strategische Planungsprojekte“ angefangen. Dort habe ich eigenverantwortlich Neu- und Umbauprojekte bei Verkehrsanlagen (Straßenbahn) gemäß HOAI geplant. Heute arbeite ich im Ressort Mobilität, Bereich Fahrweg Planung, an Neu-, Umbau- und Erneuerungsprojekten mit. Das ist vielfältig und abwechslungsreich. Aktuell bin ich z. B. Teil der Leitung des Projektes „Neubau Trambahn-Betriebshof Ständlerstraße“. An diesem Standort sollen Werkstätten für die Instandhaltung von Straßenbahnen und Abstellanlagen gebaut werden. Außerdem leite ich das Gleiserneuerungsprojekt in der Maximilian- und Max-Planck-Straße. Kosten-, Termin- und Qualitätsverantwortung sind dabei wichtige Aufgaben.

Die SWM sind bei Bauprojekten Auftraggeber, d. h. wir steuern und koordinieren alle internen und externen Auftragnehmer. Da muss man sich immer gut abstimmen. Besonders spannend finde ich die Projektkommunikation mit verschiedenen Behörden oder Referaten, wie z. B. dem Planungs- und Kreisverwaltungsreferat oder der Regierung von Oberbayern.

Meine Arbeitszeit kann ich mir selbst einteilen. Diese Flexibilität ist mir sehr wichtig, um auch Zeit für mich selbst, meine Familie und Freunde zu haben. Viel wert ist mir auch die gute und enge Zusammenarbeit mit meinen Kollegen. Wir helfen uns und lösen Probleme miteinander, auch wenn es mal kurzfristig ist. Wir haben hier ein gutes Wir-Gefühl.

Juan Carlos C. M., Projektingenieur im Bereich Fahrweg Planung

Ich bin Architekt und habe nach meinem Studium 14 Jahre lang in einem Architekturbüro als Planer und Projektleiter gearbeitet. 2014 habe ich bei den SWM angefangen.

Heute arbeite ich in der Abteilung Immobilien Projektentwicklung als Teil des Projektleitungsteams an der Realisierung des neuen Hybrid-M in Moosach. Mit dem Busbetriebshof Hybrid-M setzen die SWM am Georg-Brauchle-Ring bis 2021 einen städtebaulichen Akzent im Stadtteil Moosach. Herzstück des neuen Gebäudes in Sichtweite der SWM Zentrale wird der Busbetriebshof für ca.190 Busse mit Abstellhalle, Werkstätten, Wasch- und Tankanlagen sein. In den oberen Geschossen des Neubaus entstehen ca. 19.000 m2 Büromietfläche und eine Hochgarage mit ca. 300 Stellplätzen.

Die Mitarbeit an einem solchen komplexen und architektonisch anspruchsvollen Projekt ist eine sehr interessante und spannende Aufgabe. Mit dem Wechsel von der Rolle des Planers auf die Seite des Auftraggebers wächst die Verantwortung, aber auch die Möglichkeit, größeren Einfluss auf das Projekt zu nehmen.

Die SWM sind ein Unternehmen, mit dessen Zielen und Aufgaben ich mich sehr gut identifizieren kann. Als Familienvater sind mir Arbeitsplatzsicherheit sowie flexible und faire Arbeitszeiten wichtig, auch das waren für mich gute Gründe, bei den SWM anzufangen.

Michael F., Projektmanager im Bereich Immobilien Projektentwicklung

Schon während meines Bauingenieurstudiums an der TU München habe ich mich sehr für die Verkehrsbranche interessiert. Daher bin ich direkt bei den SWM eingestiegen. Ich war und bin auch heute noch immer wieder überrascht, in welchen Bereichen Bauingenieure bei den SWM beschäftigt sind.

Begonnen habe ich im Baumanagement des Bereichs Verkehrsbauwerke U-Bahn, heute übernehme ich Leitungsaufgaben im Rahmen von Sanierungsprojekten. Aktuell bin ich Teilprojektleiter für die Komplettsanierung der U-Bahn-Station Sendlinger Tor/Platz und Projektleiter für die Betonsanierung im Gleisbereich des Ostbahnhofs. Gemeinsam mit externen Experten analysiere ich z. B. Schäden und beauftrage Ingenieurbüros, mit denen wir das Schadensbild prüfen und Sanierungsmaßnahmen entwickeln. Dann beauftrage ich gemeinsam mit unserem Einkauf Firmen, die den Bau ausführen, koordiniere alle externen Ingenieurbüros und stimme die Vorhaben auf die Belange des U-Bahn-Verkehrs ab. Dies ist sehr speziell, denn der U-Bahn-Betrieb muss ja während der Sanierungsarbeiten weiterlaufen. Dadurch ist das Bauen sehr schwierig, aber auch sehr herausfordernd und spannend.

Bei den SWM schätze ich die Fairness, die hohe Flexibilität und das Vertrauen meiner Chefs. Ich habe volle Freiheit, meinen Tag, meine Arbeitszeiten und meine Urlaubsplanung zu gestalten, kann sehr viel selbst entscheiden und habe auch sehr viel Abwechslung. Die Kollegialität in unserer Abteilung ist toll und gibt mir immer das gute Gefühl, jederzeit einen erfahreneren oder älteren Kollegen um Rat fragen zu können. Das war für mich als Absolvent besonders wichtig.

Fabian L., Teilprojektleiter im Bereich Verkehrsinfrastruktur Baumanagement

Als Bauingenieur war ich viele Jahre für Bauunternehmen und Architekturbüros tätig, bis ich dann 2011 als Projektleiter für Bauaufgaben zu den SWM kam. Heute arbeite ich in der Abteilung der Bau- und Betriebsingenieure des Technischen Services. Hier leite ich Projekte unterschiedlicher Art, vom Neubau über die Sanierung und Modernisierung bis hin zum Umbau oder Abbruch. Und das für viele Unternehmensbereiche der SWM, z. B. Mobilität, Immobilien, Olympiapark, Infrastruktur oder Kraftwerke. Die Sanierung der Brücken im Olympiapark, die Erneuerung der Abhangdecke in der Muffathalle, der Neubau der Leitwarte für den Müllverbrennungsblock im Heizkraftwerk Nord, die Sanierung des Busbetriebshofs Ost und aktuell die Errichtung der baulichen Anlage für eine Fernkälteanlage im Heizkraftwerk Süd gehören dazu.

Bei meiner Arbeit sind viele Aspekte zu beachten, es ist immer Bewegung im Projekt und viel Abstimmung mit internen und externen Projektbeteiligten nötig. Das macht meine Tätigkeit bei den SWM so spannend und abwechslungsreich. Außerdem habe ich Einblick in Bereiche von Gebäuden, die man sonst nicht so leicht sieht – etwa unter den Hub-Boden des Olympiaschwimmbeckens, in die abgehängte Decke der Muffathalle, in den Technikbereich des Olympiaturms oder in das Gebäude einer ehemaligen Müllverbrennungsanlage, eines meiner aktuellen Projekte. In dieses Gebäude des Heizkraftwerks Süd wird eine neue Gas- und Dampfturbinenanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung eingebaut und die alte Anlage wird stillgelegt. Hier werden umfangreiche Abbruch- und Neubaumaßnahmen in Bestandsgebäuden realisiert, wie z. B. der Abbruch des 175 Meter hohen Schornsteins.

Innerhalb der SWM könnte ich mit meiner Qualifikation als Bauingenieur auch gut in andere Abteilungen wechseln, z. B. in den Bereich Mobilität oder Immobilien. Die immense Vielfalt der Aufgaben gefällt mir an den SWM, genau wie die Möglichkeit, stetig neue Dinge kennenzulernen.

Michael v. D., Projektleiter im Bereich Technischer Service

Ein Freund hat mir die SWM empfohlen. 2007 habe ich als Bauingenieurin hier begonnen und in der Projektleitung für den Neubau der Kleinen Olympiahalle gearbeitet. Heute habe ich die Leitung des Olympiaparks, für den die SWM zu 100 % technisch verantwortlich sind. Generell bieten der Olympiapark und der Immobilienbereich der SWM ein breites Aufgabenspektrum für Bauingenieurinnen und Bauingenieure im Hochbau. Neben den Sonderbau-Projekten im Olympiapark realisieren wir zahlreiche Wohnungs- und Gewerbebauprojekte.

Als Verantwortliche des Parks übernehmen die SWM den technischen Bauunterhalt, realisieren Sanierungs- und Neubauprojekte im denkmalgeschützten Ensemble und stellen dann die betriebsbereiten Gebäude und Areale dem Veranstaltungsbetrieb zur Verfügung. Eine große Herausforderung liegt darin, Nutzerwünsche zu berücksichtigen und gleichzeitig den technischen Anforderungen gerecht zu werden – und das in einem architektonisch einzigartigen Umfeld. Außerdem spielen politische, kaufmännische und denkmalschutzrechtliche Aspekte im Olympiapark eine große Rolle. Den Denkmalschutz müssen wir wiederum mit den Anforderungen an moderne Veranstaltungstechnik unter einen Hut bringen.

Besonders schön finde ich diesen „Spirit Olympiapark“: Wir sind zwar verschiedene Akteure, aber dennoch ein großes Team. Denn am Ende geht es uns allen darum, tolle Veranstaltungen hinzubekommen und dieses einzigartige Denkmal zu bewahren. Gut bei den SWM finde ich auch die Mischung aus einerseits städtischer Gesellschaft und sicherem Arbeitgeber und andererseits einem modernen Unternehmen mit innovativer Technik, bei dem z. B. mobiles Arbeiten oder Homeoffice normal geworden sind, bei dem Frauenförderung aktiv betrieben wird und bei dem auch an einer zeitgemäßen Unternehmenskultur gearbeitet wird.

Maral K., Leiterin Olympiapark

Martin Herzog
Tel.: 089/2361 – 5058
Mail: herzog.martin@swm.de

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